Schlossoper 2011 - La Traviata

Der Chefdirigent der Kammerphilharmonie Graubünden, Sebastian Tewinkel, hat für seinen erstmaligen Auftritt an der Schlossoper Haldenstein «La Traviata» von Giuseppe Verdi ausgewählt. «La Traviata» ist mit Sicherheit Verdis beliebteste Oper. Die «Walzeroper» (ursprünglich wollte Verdi ihr den Titel «Amore e morte» geben) erzählt in betörendem Dreivierteltakt eine herzzerreissende Geschichte von Liebe und Tod.

Die Churerin Barbara-David Brüesch, die vor allem in Deutschland als Theaterregisseurin grosse Erfolge feiert, gab mit «La Traviata» ihr erfolgreiches Operndebüt.

Besetzung

Solistinnen und Solisten

Violetta Valéry - Liubov Belotserkovskaya / Szabina Schnöller

Flora Bervoix, Freundin von Violetta - Alena Sautier

Annina, Dienerin und Vertraute Violettas - Denise Felsecker

Alfredo Germont, Geliebter Violettas - Blaž Gantar / Young-O Na

Giorgio Germont, sein Vater - Peter BaeKeun Cho / Hee-Jeon Ko

Gastone - Raphael Wittmer

Barone Douphol - Sung-Jun Park

Marchese d’Obigny - Calin Valentin Cozma

Dottore Grenvil - Yeun-Ku Chu

Giuseppe - Siddique Eggenberger / Florian Voss

Puppenbau und Spiel - Lorenz Seib

Kinderstatisten - Lilla und Oona Schmid

 

 

Produktionsteam

Musikalische Leitung - Sebastian Tewinkel

Inszenierung - Barbara-David Brüesch

Bühne - Damian Hitz

Kostüme - Stefan Röhrle

Maske - Corina Bebié, Renate Quinter

Gewandmeisterin - Mira Strnad

Lichtdesign - Rudolf Heckerodt

Choreografie - Geraldo Si

Choreinstudierung - Hannes Reich, Hannes Girschweiler

Stimmbetreuung - Prof. Dunja Vejzovic

Musikalische Assistenz / Korrepetition - Hermann Dukek, Huba Santha

Regieassistenz und Abendspielleitung - Curdin Casutt

Technische Leitung - Hannes Fopp, Rudolf Heckerodt

Beleuchtungsmeister - Marco Bossi (Stagelight AG)

 

 

Projektleitungsteam

Beat Fehlmann, Ansgar Menze, Laura Decurtins (Assistenz), Sibylle Fontana, Sonja Kressibucher

 

 

Impressionen
Presse

Der Spätzünder auf der Opernbühne

LinusWidrig ist der bekannteste Unbekannte auf den Bündner Bühnen: Der Physiotherapeut aus Rodels tanzt, singt und schauspielert in fast jeder grösseren Produktion. Zurzeit etwa bei der Schlossoper Haldenstein.

… und allabendlich entsteht ein unsterbliches Kunstwerk

Nach Wetterpech an der Premiere, die im Theater Chur stattfand, spielt «Traviata» dort, wo sie eigentlich hingehört, soweit das Wetter auch mitspielt: unter freiem Himmel im Haldensteiner Schlosshof. Und dies stets in wechselnder Besetzung.

Eine Produktion – vier Inszenierungen

Zweimal hat die Schlossoper Haldenstein «La Traviata» bis anhin gespielt – jeweils unter komplett anderen Vorzeichen: Einmal im Theater, einmal im Schloss, je mit anderer Besetzung.

Junge Sänger in altem Gemäuer

Zum sechsten Mal seit 2001 ist das Schloss Haldenstein bei Chur Schauplatz einer Opernproduktion. Im Hof des  Renaissancebaus spielt die Schlossoper Haldenstein Verdis «Traviata».

«Traviata» erhält reichlich Beifall

Am Freitagabend hat die diesjährige Schlossopern-Produktion, Giuseppe Verdis «Traviata», Premiere gefeiert – allerdings nicht in Haldenstein, sondern wegen des schlechten Wetters imTheater Chur.Vor ausverkauftem Haus präsentierten die Kammerphilharmonie Graubünden und das Ensemble mit Liubov Belotserkovskaya (Sopran), Young-O Na (Tenor) und Hee-Jeon Ko (Bariton) in den Hauptpartien einen Opernabend der Extraklasse. «La Traviata» ist die erste Schlossopern-Produktion unter der künstlerischen Leitung von Dirigent Sebastian Tewinkel; Regie führte Barbara-David Brüesch. Das Premierenpublikum zollte der Aufführung langanhaltenden, zum Teil stürmischen Beifall.

Musikalisch eine einzige Dolce Vita

Die Schlossoper Haldenstein ist ein Kraftakt – diesmal hat er sich für alle Beteiligten wieder gelohnt. Nach der Aufführung von Giuseppe Verdis «Traviata» am Freitag wollte der Premierenbeifall kaum enden.

Vom Weg abgekommen, doch in die Hautevolee aufgestiegen

Wenn heute die Haldensteiner Schlossopern-Inszenierung von Verdis «La Traviata» Premiere feiert, dreht sich alles um eine Frau, die es tatsächlich gegeben hat: die Pariser Edelprostituierte Marie Duplessis, die als Bühnenfigur unsterblich wurde.

Im Sog der dunklen Geheimnisse

Fundamentale Ängste, Verlangen und Obsessionen: die Theatergruppe Abattoir Fermé hat das Publikum am Dienstag im Theater Chur auf einen visuellen Trip mitgenommen.

Eine Rundbühne soll Dynamik ins Opern-Geschehen bringen (Kopie)

Die Schlossoper Haldenstein zeigt im August Verdis Oper «La Traviata» in einer Inszenierung von Barbara-David Brüesch. Gestern wurden das Bühnenmodell und die Kostüme vorgestellt.

La Traviata – Filmplakat

Der Vorverkauf ist eröffnet!