Wiener Meister | Romanische Lyrik
Winterkonzert

Samstag, 30. Dezember 2017

20.00, Reformierte Kirche, Scuol

Glasklare Durchsichtigkeit und sinfonische Grösse durchziehen seine Orchesterkompositionen, melodische Einprägsamkeit wie hochkomplizierte Verarbeitung, emotionale Tiefe wie humorvolle Leichtigkeit: Mozart und immer wieder Mozart.

Für die spielerische Seite seines Genies mag die Ouvertüre zu «Die Hochzeit des Figaro» stehen. Mozarts sogenannte «Jupiter-Sinfonie», seine letzte, gilt auch als Höhepunkt seines sinfonischen Schaffens. In jeder Hinsicht hat der begnadete Komponist hier geradezu olympische Höhen erreicht – wer immer der Sinfonie den Beinamen des höchsten antiken Gottes gegeben hat, hat das so empfunden.

Mozarts Musik umrahmt vokale Perlen aus Graubünden: Der rätoromanische Musiker und Schauspieler Mario Pacchioli hat Gedichte seiner Heimat in Musik gesetzt: «Ich besitze nichts als meine Muttersprache. Sie möchte ich wie ein wertvolles Instrument in die Hand nehmen und zum Klingen bringen.»

Johannes Schlaefli

Johannes Schlaefli

 

Mario Pacchioli

Mario Pacchioli



			
		

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