Mozart - Schoeck - Moser
Sinfoniekonzert

Samstag, 18. März 2017

19.30, Theater, Chur

Wer im Konzert am 29. September 2016 Gefallen an den beiden Schweizer Komponisten Othmar Schoeck und Rudolf Moser gefunden hat oder wer sie neu kennen lernen will – hier sind weitere Werke der (zu) selten gespielten Komponisten zu hören.

Dunkle Streicherklänge scheinen sich in Mosers Intrada nostalgisch nach einer glücklicheren Vergangenheit umzudrehen. Auch Othmar Schoeck ist kein Revolutionär, der die Grundfesten der europäischen Musik ins Wanken brächte: Er setzte auf Fortführung der klassisch-romantischen Tradition, auch in seinem Hornkonzert, das sich vornehm-zurückhaltend an die grossen Vorbilder anlehnt. Christoph Eß, 2005 Preisträger des berühmten ARD-Wettbewerbs in München, nimmt sich der spätromantischen Hornklänge aus der Schweiz an.

Dazu Mozart, zwei Highlights: seine vorletzte, dunkle g-Moll-Sinfonie, bei der man bis heute nicht so genau weiss, für welchen Zweck er sie schrieb, und sein vielleicht berühmtestes Stück, die Serenade «Eine kleine Nachtmusik», die erheblich mehr zu bieten hat als ein paar hübsche Melodien: Sie ist eine kleine Sinfonie.


Philippe Bach

Christoph Eß
Christoph Eß



			
		

Zurück