Wiener Meister | Romanische Lyrik
Winterkonzert

Freitag, 05. Januar 2018

20.00 Uhr, Klosterkirche der Dominikanerinnen, Ilanz

Glasklare Durchsichtigkeit und sinfonische Grösse durchziehen seine Orchesterkompositionen, melodische Einprägsamkeit wie hochkomplizierte Verarbeitung, emotionale Tiefe wie humorvolle Leichtigkeit: Mozart und immer wieder Mozart.

Für die spielerische Seite seines Genies mag die Ouvertüre zu «Die Hochzeit des Figaro» stehen. Mozarts sogenannte «Jupiter-Sinfonie», seine letzte, gilt auch als Höhepunkt seines sinfonischen Schaffens. In jeder Hinsicht hat der begnadete Komponist hier geradezu olympische Höhen erreicht – wer immer der Sinfonie den Beinamen des höchsten antiken Gottes gegeben hat, hat das so empfunden.

Mozarts Musik umrahmt vokale Perlen aus Graubünden: Der rätoromanische Musiker und Schauspieler Mario Pacchioli hat Gedichte seiner Heimat in Musik gesetzt: «Ich besitze nichts als meine Muttersprache. Sie möchte ich wie ein wertvolles Instrument in die Hand nehmen und zum Klingen bringen.»

Johannes Schlaefli

Johannes Schlaefli

 

Mario Pacchioli

Mario Pacchioli



			
		

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