Chefdirigent Philippe Bach

 

In Saanen wurde Philippe Bach 1974 geboren, auch als weltweit anerkannter Dirigent hat er seine Schweizer
Heimat nicht vergessen: Mehrere Jahre war er Chefdirigent der Zuger Sinfonietta, bekleidet seit 2012
dieselbe Position beim Berner Kammerorchester und ist nun auch Künstlerischer Leiter der Kammer
philharmonie Graubünden.

Schweizer Institutionen spielten auf seinem Ausbildungsweg eine bedeutende Rolle: An der Musikhochschule
Bern und am Conservatoire de Genève studierte er Horn – später auch noch in Freiburg im Breisgau –, und
nach einem 1. Preis beim Schweizerischen Dirigentenwettbewerb widmete er sich auch intensiv dem Dirigieren:
Johannes Schlaefli an der Musikhochschule Zürich und u. a. Sir Mark Elder am Royal Northern College of Music in Manchester waren seine Mentoren.

Auf internationalem Parkett steht der Name Philippe Bach für eine steile Dirigentenkarriere: Nach einem ersten
Preis beim International Jesús López Cobos Opera Conducting Competition 2006 wurde er Assistant Conductor
am Teatro Real in Madrid und Assistent von Jesús López Cobos; 2007 debütierte er dort mit Puccinis
«Madama Butterfly». Es folgten zwei Spielzeiten am Theater Lübeck, ehe er 2012 der Berufung als General-
musikdirektor der Meininger Hofkapelle und des Südthüringischen Staatstheaters Meiningen folgte. Vor allem
Opern von Wagner und Verdi, aber auch von Janáček, Adès, Britten und Strauss hat er seither an der
traditionsreichen Stätte dirigiert.

Lang ist die Liste der grossen internationalen Orchester, mit denen Philippe Bach zusammengearbeitet hat, stellvertretend genannt seien das London Philharmonic Orchestra, das BBC Philharmonic Orchestra,
das Helsinki Philharmonic Orchestra oder das Bournemouth Symphony Orchestra.

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